Weltmeisterschaften    

19.-23. August 2008 in Ettelbrück (Luxemburg)

    

 

Welch ein Erfolg!

Bei den 3. Indiaca-Weltmeisterschaften vom 19.-23.08.2008 in Ettelbrück (Luxemburg) dominierten die deutschen Teams. 

In allen sechs Kategorien standen sie im Finale!

   

Der Grundstock für den Erfolg wurde schon in der Vorrunde gelegt. Gegen die teilnehmenden Länder Luxemburg, Japan, Estland, Schweiz und Polen konnte sich Deutschland jeweils als Gruppenerster durchsetzen. Auch in den anschließenden Halbfinals waren die Deutschen, die mit 60 Spielerinnen und Spielern angereist waren, nicht zu stoppen.

Im ersten Finale spielten die Seniorinnen gegen die Schweiz, die sich überraschend gegen Estland im Halbfinale durchgesetzt hatte. Die Schweizerinnen wehrten sich tapfer, doch gegen die druckvollen deutschen Angriffe hatten sie kaum eine Chance und verloren in zwei Sätzen. Damit war Deutschland die erste Goldmedaille sicher. Mit dabei waren die beiden schwäbischen Spielerinnen Maria Bontrup und Inge Zimmermann vom TSV Enzweihingen, die schon vor vier Jahren bei der WM in Japan siegreich waren, und die „Debütantin“ Heidrun Jäger vom VfL Gerstetten.

Im zweiten Finale standen die Senioren den Männern aus Estland gegenüber und gewannen genauso überlegen 2:0. Vom STB mit dabei waren Friedrich Mutschler, Paul Großhans, Gerd Klopfer und Holger Wegmann, die alle beim VfL Gerstetten spielen.

Nichts anbrennen ließen die Mixed Senioren gegen das Team aus Luxemburg, das den Heimvorteil nicht nutzen konnte. Auch hier holte man sich in zwei Sätzen die Goldmedaille.  Mit freuen konnten sich Karin Gnann und Jörg Großhans, wiederum vom VfL Gerstetten.

Die deutschen Frauen wollten unbedingt die Finalniederlage von 2004 wettmachen. Gegen Luxemburg zogen sie im ersten Satz schnell davon und gewannen ihn deutlich. Im zweiten Satz brachen sie jedoch etwas ein und verloren knapp 23:25. Obwohl die vielen luxemburger Fans im dritten Entscheidungssatz die Heimmannschaft lautstark anfeuerten, ließen sich die Deutschen den Sieg nicht nehmen und holten das vierte Gold für Deutschland. Für die beiden jungen schwäbischen Spielerinnen Sandra Wanitzek (TSV Enzweihingen) und Cornelia Späth (VfL Gerstetten) war es die erste WM, und sie konnten es kaum fassen, dass sie gleich so erfolgreich verlief!

Sollte Deutschland alle Goldmedaillen abräumen? Als vorletztes Finale stand das Spiel der Männer gegen Luxemburg auf dem Programm. Hier hatten die Luxemburger die besten Chancen, hatten sie doch in der Vorrunde nur denkbar knapp gegen Deutschland verloren. Dementsprechend viele Zuschauer samt Blaskapelle strömten herbei und brachten die Halle zum Kochen. Jede gelungene Aktion der Heimmannschaft wurde ohrenbetäubend gefeiert, sogar die vielen angereisten deutschen Schlachtenbummler gingen in dem Getöse unter. Dagegen und gegen die über sich hinauswachsenden Luxemburger kamen die deutschen Spieler nicht an. Nach zwei abgewehrten Matchbällen konnten sie den zweiten Satz fast noch einmal umdrehen, doch die Luxemburger waren nervenstark genug und gewannen 23:25. Damit gab es einen neuen Weltmeister in der „Königsklasse“. Es flossen jede Menge Tränen der Freude, der Enttäuschung und des Mitgefühls. Zum Schluss freuten sich aber auch die schwäbischen Spieler Ralf Starzmann, Andreas Maurer, Joachim Nübling und Henrik Struve (alle aus Gerstetten) über die Silbermedaille.

Unspektakulär endete nach diesem absoluten Höhepunkt der WM das letzte Spiel der Mixed-Mannschaft gegen Estland. Fast im Handumdrehen holte sie das fünfte Gold nach Deutschland!

Von der Eröffnung bis zur Schlussfeier war die WM für alle Spieler und Fans ein unvergessliches Erlebnis. Mit den fünf Goldmedaillen empfiehlt sich die deutsche Delegation für die nächsten Weltmeisterschaften 2012 in Deutschland!

            

Alle Ergebnisse und weitere Informationen findet man unter Indiaca-DTB,

den Bericht aus Enzweihinger Sicht und weitere Bilder unter TSV-Enzweihingen.

   

  

Einige Impressionen

     

  

Men open 

   

Mixed open

Women Senior

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